ODBMotion ist das neueste Feature des Monitoring Modules. Mit ODBMotion lassen sich ganze Datenbanken von einem Server auf einen anderen verschieben. Die Auszeit ist sehr kurz und der sonst üblich hohe administrative Aufwand wird auf ein Minimum beschränkt. ODBMotion übernimmt selbständig alle Aktivitäten, wie das Kopieren der Datenbank-Bestandteile und das korrekte Registrieren und Aktivieren der Datenbank auf dem Ziel-System.

Es werden sowohl Container-Datenbanken (Multi-Tenant / CDB), als auch Legacy Non-Container Datenbanken gleichermaßen unterstützt. ODBMotion prüft alle relevanten Gegebenheiten auf dem Quell- und Ziel-System, ob ein Verschieben oder Klonen möglich ist. Dabei nutzt es die Informationen, die vom Monitoring Module gesammelt und bereitgestellt werden. Aktuelle Informationen, die es zeitnah benötigt, werden Just-in-Time ermittelt.

Ein besonderes Highlight ist die Unterstützung für Oracle Database Appliances (ODA). Das Verschieben von Datenbanken zwischen ODA-Systemen oder von Non-ODA-Systemen auf ODA-Systeme wird hiermit zum Kinderspiel. ODBMotion führt alle ODA-spezifischen Aktionen aus. Anschließend ist die Datenbank im Appliance Manager registriert und über die Web-Oberfläche der ODA verwaltbar. Alle Storage-relevanten Einstellungen, wie ASM oder ACFS und die ODA-spezifischen Initialisierungsparameter werden selbstverständlich berücksichtigt.

Lastverteilung

Mit Hilfe des Monitoring Modules kann eine Überlastung eines Systems oder ein Ungleichgewicht zwischen mehreren Systemen erkannt werden. Diese Ungleichheit kann mittels ODBMotion ausgeglichen werden, indem geeignete Datenbanken auf andere, weniger belastete Systeme, verschoben werden. Eine optimalere Ressourcennutzung und die Vermeidung unnötiger Überlastung einzelner Systeme sind die Synergien. Eine bessere Performance verbunden mit kürzeren Antwortzeiten ist die Folge.

Datenbank-Software Patches/Upgrades

Die Risiken bei Patches/Upgrades der Datenbank-Software oder Clusterware kann mittels ODBMotion reduziert werden. Der parallele Aufbau des neuen Ziel-Systems mit neuen Software-Versionen kann ohne Zeitdruck erfolgen. Ein vorgelagerter CLONE-Prozess der Datenbanken kann für Tests des geplanten Systems genutzt werden. Der anschließende MOVE-Prozess kann die Datenbank bei minimaler Auszeit auf das neue System verschieben. Der abschließende datapatch bringt die Datenbank auf die neue Ziel-Version. Hinweis: Ein Major-Release-Upgrade einer Datenbank z.B. von 12.x auf 19.x ist mittels ODBMotion nicht möglich.

Bereitstellung von Test-/Dev-Systemen

Die unterbrechungsfreie Bereitstellung von Klon-Datenbanken für z.B. Test- oder Entwicklungsumgebungen kann ohne aufwendiges skripten bewerkstelligt werden. Der Klon-Prozess arbeitet vollständig im Hintergrund und bedarf keiner Administratorenzeit.

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